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Vereinsgründung

Projektgruppen, die nach einem erfolgreichen Agenda-Projekt weiterarbeiten und unabhängig werden wollen, gründen häufig einen Verein. Eine eigene Rechtsform wird dann relevant, wenn eine Initiative selbst Verträge abschließen, Bankkonten eröffnen, Räume mieten, MitarbeiterInnen anstellen will etc.


Wann gründet man einen Verein?

Wenn man als Gruppe eigenständig für seine Sache eintreten will und dafür Mittel einsetzen muss, aber ohne Gewinn zu machen, ist der Verein die geeignete Rechtsform dafür.


Charakteristika eines Vereins

  • Gemeinnützigkeit

Vereine müssen gemeinnützig sein, also nie gewinnorientiert. D.h. man kann Subventionen bekommen und für die Ziele des Vereins (z.B. Bildungsveranstaltungen, Forschung, Lobbyarbeit etc.) ausgeben, auch Honorare auszahlen, aber nie einen Gewinn an die Mitglieder ausschütten.

  • Vorstand und Mitglieder

Ein Vereinsvorstand besteht aus mind. 6 Personen: Obmann/-frau, Schriftführer/in, Kassier/in und deren Stellvertreter/innen.

In den Statuten regelt man die Aufnahme von Mitgliedern (z.B. Mitgliedsbeitrag).

Der Vorstand beruft 1/Jahr eine Generalversammlung ein. Dort sind alle rechtsmäßigen Mitglieder stimmberechtigt. Ein zentraler Punkt ist die Entlastung des Kassiers durch eine/n Rechnungsprüfer/in und die Vollversammlung.

  • Rechtliche und steuerliche Fragen

Einen guten Überblick bietet die Webseite: Vereinsrecht.at


Wie wird man ein Verein?

  • Statuten des Vereins formulieren und bei der Vereinspolizei anmelden:

Bundespolizei, Landesstelle Wien, Schottenring 7-9, 1010 Wien, Tel.: 01-31310

Alle Infos, Formulare, Musterstatuten, Kontaktadressen auf:

http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Vereinswesen/
oder http://www.help.gv.at/

 

Downloads:

Musterstatuten (Stand 2002)

 

 

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