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Wie werden Agenda-Projekte finanziert?

Agenda-Aktive arbeiten ehrenamtlich. Für Sachmittel kleineren Umfangs (z.B. Flyer, Plakate u.ä.) gibt es eine Basisfinanzierung. Die Umbauten im öffentlichen Raum fallen in die Budgetkompetenz der Bezirke. Für die Aufbringung anderer Mittel beraten die MitarbeiterInnen in den Agenda-Büros. Einen Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie im Folgenden.

 

Gruppenbegleitung

  • Bürobetrieb

Die Basisfinanzierung der LA 21 Plus (bestehend aus Mitteln des Bezirks, der Stadt Wien und EU-Förderungen) deckt den Betrieb der Bezirks-Büros ab. Dort stehen den Aktiven hauptamtliche BeraterInnen zur Verfügung sowie Räume für Gruppentreffen und kleine Veranstaltungen. Das Unterstützungsangebot der Büros umfasst auch Öffentlichkeitsarbeit und Moderation - Details siehe "Unterstützung"

  • Gruppenbudget

In einigen Bezirken steht den Gruppen ein Budget für kleine Anschaffungen (Flyer, Plakate u.ä.) zur Verfügung. Die Vergabe erfolgt u.a. durch die Methode des partizipativen Gruppenbudgets.

 

Umsetzung

Für die Umsetzung von Projekten gibt es eine breite Bandbreite von Finanzierungsmöglichkeiten. Grob lassen sie sich trennen in:

  • Öffentliche Budgets (Bezirksbudget, Zentralbudget der Stadt Wien)
  • Subventionen
  • Privates Sponsoring

Je nach Art des Projektes (Straßengestaltung, Parkgestaltung, Kulturveranstaltung, Buchprojekt u.v.m.) braucht es eine andere Förderstrategie. Die Agenda-Büros unterstützen bei der Suche und Antragslegung.

Die Förderbedingungen und formalen Voraussetzungen sind je nach Förderstelle sehr unterschiedlich. Einen Überblick über die zahlreichen Förderstellen bietet der Subventionsreader 2005 (siehe Downloads). Neuerscheinungen kann man bei Glocalist bestellen: www.glocalist.com

Agenda-Gruppen, die bereits einen Verein gegründet haben und somit eine eigenständige Rechtsstruktur haben, können die Antragsstellung in Absprache mit den Büros auch selber übernehmen.

Für eine Anfrage um Sachsponsoring und kleine Geldsummen genügen eine Projektskizze und die Information, welche Gegenleistung der Sponsor bekommt (z.B. Platzierung des Logos auf einem Folder und der Webseite, das Auflegen von Werbebroschüren des Sponsors etc.) und welche Zielgruppen er damit erreicht.


Beispiel: Maßnahmen im Öffentlichen Raum

Viele Agenda-Gruppen entwickeln Vorschläge für die Gestaltung des Öffentlichen Raums. Die Umsetzung fällt in die Kompetenz des Bezirks bzw. des Magistrates (z.B. Parkanlagen, Radwege, Fußgängerübergänge u.v.m.). Diese Mittel müssen entsprechend aus dem Bezirksbudget bzw. in Kofinanzierung mit dem Zentralbudget der Stadt Wien aufgebracht werden. Daher übergeben die Gruppen das von ihnen fertig gestellte Konzept zur Umsetzung in die Verantwortung des Bezirks.

 
Erfahrungsberichte
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