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Grundsätze


Das Leitbild der „Nachhaltigen Entwicklung“ steht für gesellschaftliches Handeln, das, unter Einbindung aller relevanten Gruppen, eine gleichrangige und integrative Berücksichtigung ökologischer, sozialer, kultureller und ökonomischer Zielsetzungen anstrebt. Ökologisches Gleichgewicht, soziale Gerechtigkeit und ökonomischer Wohlstand sollen damit erreicht werden.
 


  • Nachhaltige Bezirks- und Stadtentwicklung
    Strategien, Maßnahmen und Projekte für eine ausgewogene ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung sollen an der Schnittstelle zwischen Stadt, Bezirk und Gemeinwesen entstehen. Die lokale Ebene ist hierbei der vorrangige Ort der Kommunikation zwischen den Menschen als ExpertInnen ihres Lebensraumes und der Politik.

  • Breite Beteiligung und Themenoffenheit
    Die Lokale Agenda 21 Plus verfolgt einen partizipativen Ansatz. Veränderungen sollen von den Menschen ausgehen, die in einem Bezirk wohnen, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen. Zusätzlich soll mit einer Vielfalt an Beteiligungsangeboten die Teilnahme möglichst aller gesellschaftlichen Gruppen ermöglicht und gefördert werden.
     
  • Langfristige und dauerhafte Prozesse
    Das Ziel ist, die Lokale Agenda 21 Plus als ein dauerhaftes Beteiligungsmodell für eine nachhaltige Stadt- und Bezirksentwicklung zu etablieren.

  • Neue Beziehungen zwischen BürgerInnen, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft
    Die LA21 Plus ermöglicht es, neue Formen der Zusammenarbeit, des Aushandelns und der Kommunikation zwischen diesen verschiedenen AkteurInnen zu verwirklichen. Ein gestärktes gegenseitiges Vertrauen und die breite Unterstütztung für die Ergebnisse sollen Resultat dieser neuen Beziehungskultur sein.

  • Gender Mainstreaming & Diversität
    Zwei wichtige Querschnittsthemen, die sowohl in der Gestaltung von LA21 Plus Prozessen als auch im Rahmen der einzelnen Projektumsetzungen immer Berücksichtigung finden sollen, sind Gender Mainstreaming und Diversität.

    Gender Mainstreaming zielt darauf ab, eine geschlechtssensible Perspektive in allen Politikbereichen, Verwaltungsabläufen, Programmen und Maßnahmen einzunehmen. Sämtliche Planungen und Maßnahmen sollen so konzipiert werden, dass Chancengleichheit gefördert und strukturelle Benachteiligungen von Frauen oder Männern vermieden werden. Projekte, die im Rahmen der Lokalen Agenda 21 Plus entstehen, sollen daher immer die unterschiedlichen Anforderungen und Nutzungsinteressen von Frauen und Männern berücksichtigen, ohne vorhandene Rollenbilder weiter fest zu schreiben.

    Eine Orientierung an Diversität meint die Vielfalt von Menschen anzuerkennen und als Potenzial wahrzunehmen. In Folge ist auch auf die Vielzahl und Unterschiedlichkeit von Bedürfnissen und individuellen/sozialen Voraussetzungen einzugehen. Dem wird versucht durch unterschiedliche methodische Ansätze, einer Vielfalt an Beteiligungsformen sowie einer großen Themenoffenheit zu entsprechen.

 

 

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