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Konferenz LA21 Wien bewegt - BürgerInnen gestalten ihre Stadt


Konferenz zur Lokalen Agenda 21 in Wien am 11. Mai im Wiener Rathaus

  „Die Lokale Agenda 21 ist ein Erfolgsprojekt. Sie soll über 2012 hinaus bestehen bleiben und wir wollen sie weiterentwickeln und verbessern.“
Mit diesen Worten eröffnete Vizebürgermeisterin Mag.a Maria Vassilakou am 11. Mai 2011 die LA21-Konferenz im Wiener Rathaus.

 

Dass die LA21 in Wien bewegt, zeigte das rege Interesse: 350 TeilnehmerInnen diskutierten bei der Konferenz über Fragen zum Mehrwert der BürgerInnenbeteiligung für die nachhaltige Stadtentwicklung in Wien. Neben Agenda-Blitzlichtern, mit denen sich aktive BürgerInnen, Beteiligte aus Politik und Verwaltung sowie Agenda-Büros vorstellten, konnten Interessierte beim Agenda-Dating 32 aktuelle Projekte aus den Bereichen „Stadtteile für Jung & Alt“, „Interkultureller Dialog“ und „Nachhaltige Mobilität und Öffentlicher Raum“ live kennen lernen. Dabei wurde klar, was es von der Idee bis zur Umsetzung eines Projektes an Aufwand und Strukturen braucht, damit es nachhaltig erfolgreich gelingen kann.

 

Zwei Beispiele aus Deutschland zeigten weitere Handlungsfelder für BürgerInnenbeteiligung auf. Der Stadtentwicklungsexperte DI Günter Berndmeyer, Stadt Essen, stellte die Grundsätze der Bürgerkommune Essen vor und merkte an, dass ohne klaren politischen Willen von oben nichts zu bewegen wäre. Neben vielfältigen Beteiligungsformen wurden für die Stadt Essen integrative gesamtstädtische Handlungskonzepte erarbeitet, die Beteiligungsstandards für die einzelnen Fachbereiche vorsehen und auch auf eine entsprechende Personalentwicklung in der Verwaltung setzen.
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Stadt Essen, Büro Stadtentwicklung


DIin Christiane Grabe, Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, beschrieb die Entwicklung des inklusiven Wohnquartiers4 durch die Verbindung von Handlungsfeldern, die bisher getrennt bearbeitet werden: Wohnen, Gesundheit & Pflege, Partizipation & Kommunikation sowie Bildung, Kunst & Kultur. Die Aktivierung des Stadtteils, um möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in vertrautem Umfeld zu ermöglichen, wurde auch in Kooperation mit den Bauträgern vor Ort erreicht.
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Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe
Zur Zusammenfassung der Vorträge


Bei der Schlussdiskussion wurde deutlich, dass die LA21 bei allen Beteiligten einen Lernprozess im Aushandeln von verschiedenen Interessen begleitet. Mag. Josef Taucher, stellvertretender Bezirksvorsteher der Donaustadt, stellte hierzu fest: „Demokratie muss von jeder Generation neu gelernt werden. Die LA21 organisiert dieses Lernen für eine nachhaltige Entwicklung“. Und Sylvia Carlberg, Bewohnerin und Agenda-Aktive aus dem 23. Bezirk, erläuterte die hierfür notwendigen Rahmenbedingungen: „Es braucht langfristige Prozesse, eine fixe Infrastruktur sowie Beratung und Moderation.“ Einigkeit herrschte bei BürgerInnen und Vizebürgermeisterin hinsichtlich der Wünsche für die Zukunft: An der LA21 sollen weitere Bezirke teilnehmen und die LA21 soll weiterhin Motor für neue und vielfältige Formen der Beteiligung in Wien sein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Festsaal im Wiener Rathaus

 

 

 

 

 

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DIin Christiane Grabe

 

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 Podium

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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