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Information zur Lokalen Agenda 21

 

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Ausgangspunkt für die „Lokale Agenda“ war die UN-Weltgipfelkonferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992. Dort wurde unter dem Begriff „Agenda 21“ ein Aktionsprogramm zur Sicherstellung einer gemeinsamen und zukunftsbeständigen Entwicklung für das 21. Jahrhundert von Regierungsvertretern aus 180 Staaten unterzeichnet. Darin werden die Regierungen aufgefordert, nationale Programme im Sinne der Zukunftsbeständigkeit und Nachhaltigkeit unter intensiver Einbeziehung der Öffentlichkeit zu entwerfen.
1996 unterzeichnte der Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl die “Charta von Aalborg” womit Wien sich zur Umsetzung von Lokalen Agenda 21 Prozessen verpflichtet. Die Lokale Agenda 21 hat zum Ziel, dass Städte und Gemeinden gemeinsam mit den BürgerInnen Programme und Projekte für eine zukunftsbeständige und nachhaltige Entwicklung erarbeiten. Nach einem Pilotprojekt im 9. Bezirk, starten nun Agenda-Prozesse in den Bezirken 5, 7, 9, 15 und 22. Es folgten der 23., 3. und 4. Bezirk, und seit 2007 der 8. Bezirk.

 

Positives Menschenbild
Wir gehen von einem Menschenbild aus, das durch hohen Gestaltungswillen, Eigenmotivation und der Suche nach Sinn geprägt ist. Ziele, und Maßnahmen werden von uns gemeinsam mit unseren AuftraggeberInnen und den BürgerInnen entwickelt, weil wir überzeugt davon sind, dass nur bei Einbindung aller Beteiligten nachhaltige Wirkungen erzielt werden können.

 

Direkte Demokratie
LA 21 Prozesse setzen bei der Herstellung des notwendigen gesellschaftlichen Konsenses auf eine neue Beteiligungs-kultur, die einen qualitativen Schritt weiter geht als bisherige Verfahren der BürgerInnenbeteiligung. An die Stelle mehr oder weniger formaler Beteiligung von planungsbetroffenen BürgerInnen tritt somit im Rahmen von Agenda-Prozessen deren aktive Einbindung in die Entwicklung von Projekten.

 

Gender Mainstreaming
Unter Chancengleichheit wird im Sinne des Gender-Mainstreaming jene Situation verstanden, in der alle Mitglieder einer Gesellschaft ihre persönlichen Fähigkeiten frei entwickeln und entfalten können, ohne durch geschlechtsspezifische Rollenmuster eingeschränkt zu werden. Unterschiedliche Verhaltensweisen, unterschiedliche Ziele und unterschiedliche Bedürfnisse von Frauen sollen in der gleichen Weise berücksichtigt, anerkannt und gefördert werden wie jene von Männern.

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Integration
Wir wissen, dass sich MigrantInnen selten an öffentlichen Meinungsbildungs-prozessen beteiligen. Ähnliches gilt für Jugendliche. Um im Sinne eines basisdemokratischen Ansatzes den Agenda 21 Prozess möglichst breit abzusichern, wollen wir nicht nur die „engagierten BürgerInnen“ erreichen, sondern durch aufsuchende Arbeit vor allem jene „schweigende“ Mehrheit aktivieren, der oft nur der Mut fehlt sich zu artikulieren, jene Menschen, die resignativ meinen, dass es „die da oben“ sich schon „richten“ werden, jene die meinen, dass man das alles den „Experten“ überlassen sollte und nicht zuletzt jene, die „sprachlos“ sind ... im wahrsten Sinne der Wortes ... weil sie unsere Sprache nur schlecht oder gar nicht beherrschen.

 

Die Jahresberichte der Lokalen Agenda 21 im 15. Bezirk finden Sie hier zum Download als *.pdf .

Jahresbericht 2007.pdf

Jahresbericht 2006.pdf

Jahresbericht 2005.pdf

Jahresbericht 2004.pdf

Jahresbericht 2003.pdf

 

 

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