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Grätzlgarten 9

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Grätzlgarten 9

   
   

Was ist die Gruppenidee?
Die Idee der interkulturellen- und Nachbarschaftsgärten wurde in den 1970er Jahren in den USA entwickelt und verbreitete sich in den letzten 15 Jahren zunehmend auch in Europa. Darauf basierend soll auf Initiative der Gruppe an einem geeigneten Ort im Bezirk ein gemeinschaftlich bewirtschafteter Gemeinschaftsgarten („Grätzlgarten“, „Nachbarschafts-garten“) entstehen.

Dabei steht der gemeinschaftliche Aspekt des Gartens im Mittelpunkt: er soll es für alle Menschen aus der näheren Umgebung möglich machen, den Umgang mit Natur und natürlichen Ressourcen zu erleben, gestalterisch mitzuwirken und gemeinsames „wirtschaften“ auszuprobieren. Diese gemeinsame Verantwortung stärkt die sozialen Kontakte im Grätzl und fördert die Identifikation mit der unmittelbaren Wohnumgebung und deren Wertschätzung.

  HOMEPAGE | Grätzelgarten 9

BLOG | Grätzelgarten 9
   

Was sind die Ziele der Gruppe?
Ziel ist die Errichtung eines Nachbarschaftsgartens auf dem Gebiet des 9. Bezirks.
Dieser Grätzlgarten soll mehrere „Funktionen“ erfüllen:
Gemeinschaftsgarten
Soziale Kontakte werden geknüpft und verstärkt; Menschen aus dem Bezirk engagieren sich gemeinschaftlich für den Bezirk und seine BewohnerInnen. Menschen verschiedenster Herkunft und sozialer Hintergründe haben die Möglichkeit sich einzubringen - die Gruppe profitiert aus der Diversität ihrer TeilnehmerInnen.
Nutzgarten
Im Garten sollen primär Nutzpflanzen (Gemüse, Obst, Beeren, Kräuter) angebaut werden. Der Garten kann so (in kleinem Umfang) der lokalen Nahrungsversorgung dienen, helfen, zur Erhaltung alter Kultursorten beizutragen, und ein wachsendes Bewusstsein für ökologisch nachhaltig produzierte Lebensmittel zu schaffen.
Schaugarten
Auf kleinem Raum kann eine Vielzahl natürlicher Prozesse gezeigt werden. In Zusammenarbeit mit Schulen oder Kindergärten kann ein niederschwelliger Zugang zum Thema Natur/Pflanzen/Kreisläufe/Nahrungsproduktion geboten werden.

   
   

Welche Rahmenbedingungen werden benötigt?
Die Gruppe steht allen Menschen aus dem Bezirk offen. Eine gute Durchmischung von Menschen unterschiedlichen Alters, Nationalitäten und eine bestmögliche Geschlechterparität werden angestrebt. Die Mitglieder sollen zu mindestens 2/3 am Alsergund wohnen. Die Gruppe verpflichtet sich, die zur Bewirtschaftung übernommene Fläche jeweils bis Oktober des Jahres zu betreuen und nicht verbrachen zu lassen. Auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutz- und Düngungsmitteln wird verzichtet, die Bewirtschaftung erfolgt nach Kriterien des Bio-Landbaus. Die Fläche des Gemeinschaftsgartens ist öffentlich zugänglich. Die Errichtung einer temporären Einfriedung zur Ausgrenzung von Hunden ist zulässig.

Festlegung eines geeigneten Grundstücks (verkehrsarme Lage, genügend Sonne, Wasseranschluss) im 9. Bezirk; möglichst kostenfreie zur Verfügungstellung desselben auf mindestens 5 Jahre; Aufbereitung des vorhandenen Bodens um Nahrungsmittel anbauen zu können.

 
   

Was wurde bisher erreicht?
Es konnte durch viel Initiative und Zeit ein geeigneter Platz am Alsergrund gefunden werden: eine Fläche im erweiterten Areal des Alten AKH, die sich auf zwei Flächen zwischen dem „Narrenturm” und dem Abgang zur Sensengasse aufteilt. Die Fläche wird sukzessive noch vor dem Winter für das Gärtnern hergerichtet und eingezäunt. Ebenso konnte bereits ein Verein gegründet werden: Grätzlgärten Alsergrund.
Für Aufmerksamkeit sorgte die Gruppe bereits im Frühsommer 2011 durch ihre Aktion „Einkaufsgartl”: mobile und temporäre „Gartenflächen” in Einkaufswägen, die an mehreren Standorten im 9. Bezirk verteilt wurden, überraschten und zogen erfreute Blicke auf sich. Allerlei Gemüse wartete dort darauf von PassantInnen gegossen und auch geerntet zu werden.

 
   

Welche Tätigkeiten sind in Zukunft geplant?
Über den Winter werden Veranstaltungen entwickelt, um den biologisch bewirtschafteten Garten und seine BewohnerInnen kennenzulernen. Facebook-Präsenz und ein Blog sollen aufgebaut werden um allen Mitgliedern und auch Außenstehenden die Entwicklungen im Garten näherzubringen.
Natürlich wird im Frühjahr 2012 mit der Bepflanzung begonnen!

   
 

 

Hier ein Video zu den Gartenprojekten Alsergrund/Josefstadt!

   
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