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Tuesday Night: FAIRTRADE-Bezirk Josefstadt

 

 

 

Fairer Lifestyle im Achten!

Ein Einkaufführer, ein Weltcafe oder eine ökofaire Modenschau sollen das Image der Josefstadt als Fairtrade Bezirk aufwerten.


Wird der Genuss von Fairtrade-Produkten neuer Lifestyle im Achten? Bei einer Einladung des Vereins Südwind und der Agenda Josefstadt diskutierten Vertreter ansässiger Fairtrade – Initiativen mit dem Bezirksvorsteher und dem Josefstädter Fairtrade - Beauftragten über die Verankerung des fairen Handels in der Josefstadt.


Die Josefstadt ist seit einem Jahr Wiens zweiter „Fairtrade“- Bezirk. Seit dem wird Gästen im Büro der Bezirksvorstehung "Fairtrade"- Kaffee serviert. Auch andere Produkte aus dem "Fairen Handel" kommen im Amtshaus sowie bei Veranstaltungen des Bezirks zum Einsatz. Angedacht sind auch Aktionen gemeinsam mit Schulen und Fairtrade Organisationen zur "fairen" Bewusstseinsbildung.  „Wir hoffen aber durch öffentliche Aktionen und Information noch mehr Betriebe, Gastronomen und Einrichtungen im Achten zur Verwendung von fair gehandelten Waren zu bewegen“, sagt Markus Trenker, Fairtrade - Beauftragter der Josefstadt.


"Gerade wegen der Wirtschaftskrise kommt der faire Handel gut an", erklärt Sonja Rappold, Koordinatorin im Weltladen Lerchenfelderstrasse. Schon seit 30 Jahren gibt es die Idee durch gerechten Handel die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauernfamilien und Arbeitern in den Entwicklungsländern zu verbessern und die Weltwirtschaft nachhaltig zu prägen. Das Fachgeschäft für den Fairen Handel in der Lerchenfelderstrasse blickt auf zwanzig bewegte und nicht immer einfache Jahre zurück. "Wir bieten unseren KundInnen nicht nur gute Produkte, sondern auch einen Ort der Begegnung, der Information und des Austausches", sagt Sonja Rappold. Die Treue der Stammkunden hat dies ermöglicht. Mit einer großen Feier am 25. September im Weltladen und im Volkskundemuseum in der Laudongasse wird der runde Geburtstag zelebriert.


Als Vertriebsschiene für Fairtrade Produkte dienen nicht mehr nur die Weltläden, auch in Supermärkten, ja sogar in der Fiale von Tchibo/Eduscho in der Josefstädterstrasse können sich die Kunden zwischen konventionellem und Fairtrade-Kaffee entscheiden. Allerdings bleibt der Weltladen wichtiger Vertriebsweg nicht nur für Nahrungsmittel sondern auch für Naturtextilien, Spielzeug oder Kunsthandwerk. In der Modeszene haben sich faire Produkte einen festen Platz erobert. Werner Müller, Gründer des Labels AINOAH pure organic cotton", hat sich auf Basics aus 100 % FAIRTRADE Biobaumwolle spezialisiert. Für Ihn gehören BIO und FAIRTRADE - gerade im Bekleidungssektor -  zusammen. "Die ökologische ist nicht mehr von der fairen Produktion zu trennen", sagt Müller.


Angesichts mangelnder Werbebudgets setzen die Verfechter des fairen Handels auf kreative Ideen und Kooperationen statt Konkurrenz. Von einem Image des Achten als Fairtrade Bezirk würden alle Einrichtungen profitieren. Angedacht ist die Produktion eines "Einkaufsführers" für den Bezirk im Internet und als Folder. Auch sei die zeitweilige Nutzung von leeren Geschäften für ökofaire Mode und Designer denkbar, sowie die Verbreitung von Information an Betriebe und Institutionen. Darüber hinaus wurde eine ökofaire Modenschau gemeinsam mit der Agenda Josefstadt im Frühjahr besprochen. „Was jedoch fehlt in einem Bezirk wie der Josefstadt, ist ein Weltcafe“, stellte Sonja Rappold fest. Ein gastronomischer Betrieb als Ort für Veranstaltungen mit konsequenter Nutzung von fair gehandelten sowie Bio-Produkten, wie bereits erfolgreich im 9. Bezirk umgesetzt.

 

 

 

 

 

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