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Aktiv-Treff Migrantischer SeniorInnen

Die Agendainitiative möchte einen Aktiv-Treff für migrantische SeniorInnen errichten. Der Verein "Aktiv-Treff" agiert seit 2008 autonom.

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Gründung: 2007. Seit Juni 2008 agiert der Verein autonom.  

 

Ausgangslage, Ziele, AkteurInnen  

Dies würde zu einer Erweiterung der Altersgruppen führen und das typische Bild „der Alten“ vermeiden. Treffpunkt dient der Aktivierung und gleichzeitig der Vermeidung von Einsamkeit. Nachbarschaftshilfe und Dialog sollen zentrale Anliegen des Treffs sein. Einstellungsverändernde Dialogsarbeit des Treffs ist immer davon abhängig, wer, wem, was, wie und wo vermittelt und soll dazu beitragen, Kommunikations- und Interaktionsstörungen zwischen Bevölkerungsgruppen aufzuheben. 

In Europa findet eine aktuelle Diskussion statt. Wo, wann, wie entstehen die Parallelgesellschaften?

Die Parallelgesellschaften im klassischen Sinne gibt es in Österreich gar nicht. Dafür müssten mehrere Punkte zusammenkommen: eine monokulturelle Identität, ein freiwilliger und bewusster sozialer Rückzug auch in Siedlung und Lebensalltag, eine weitgehende wirtschaftliche Abgrenzung, eine Doppelung der Institutionen des Staates. In Wien sind die Bezirke meist ethnisch gemischt, der Rückzug ist sozial bedingt, eine Doppelung von Institutionen fehlt. In Österreich ist aber der Dialog zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppen gering.

Laut der Ergebnisse der Studie „Einstellung zur zugewanderten Wohnbevölkerung in Wien“ hat rund die Hälfte der Bevölkerung den Eindruck, dass die Frage der Zuwanderung für Wien ein großer Problembereich ist. Rund die Hälfte der Befragten hat etwa zu Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien und aus der Türkei zumindest gelegentliche Kontakte. Bei einer differenzierten Betrachtung der einzelnen Bevölkerungsgruppen lässt sich sagen, dass die über 50-Jährigen bzw. die PensionistInnen die geringsten bzw. wenigsten persönlichen Kontakte zu den MigrantInnen haben. Diese Studie und persönliche Beobachtungen in verschiedenen Orten zeigen uns, dass eine einstellungsverändernde Dialogsarbeit in allen Bereichen, etwa in Schulen, in Wohnhäuser, in Pensionistenklubs, in Arbeitsstellen, in öffentlichen Räumen etc. geleistet werden muss.

  

Welche Angebote könnte es im Aktiv-Treff geben?

  • Im Club jemanden zu treffen
  • Vorträge zu aktuellen Themen (Gesundheit, Konsumentenschutz, rechtliche Fragestellungen, wie Mietfragen, etc.),
  • Exkursionen
  • Vorbereitung auf das Älterwerden
  • Nachbarschaftliche Hilfestellung belastenden Situationen und in Krisen
  • Angehörigenarbeit (z.B. Peer-Gruppen, Beratung und Austausch von pflegenden SeniorInnen, z.B. welche Schritte sind erforderlich um Pflegegeld zu erhalten etc.)

  • Koordinationsarbeit
  • Vermittlung von Kontakten und Hilfestellungen in der Nachbarschaft
  • Ehrenamtlichkeit

 

In einem weiteren Schritt könnten die Angebote für Menschen in jedem Lebensalter erweitert werden. Zum Beispiel:

  • Oma/Opadienst für berufstätige Eltern
  • Gartenpflegen (Gießen in der Urlaubszeit)
  • Nachhilfe (in Latein, Mathematik Altgriechisch Deutsch etc.)
  • Kurzfristige kleine Hilfsdienste mit Kindern
  • Mit Hunden spazieren gehen, Katzen füttern

  

Aktivitäten

Um für Subventionen bei der MA17 ansuchen zu können, wurde im März 2008 ein Verein gegründet und das Konzept mit der Agenda Wien Landstraße und ExpertInnen diskutiert. Es erfolgte die Einigung, dass vor der Suche nach ehrenamtlichen MitarbeiterInnen eines solchen Treffs, die konkrete Projektstruktur und -finanzierung sicherzustellen sind. Seit Juni 2008 agiert der Verein autonom.

 

Kontaktperson

Agendabüro Landstraße

 

Materialien 
Konzept der LAI Aktiv-Treff

 

Protokolle

Protokoll (6) vom 26 06 2008

Protokoll (5) vom 31.01.2008

Protokoll (4) vom 10.01.2008


 

aktuelle Termine

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