Personal tools
You are here: Home Die LA 21 Bezirke 3. Bezirk Agendaprojekte/ Agendagruppen Agendagruppen Wien Mitte
Document Actions

Wien Mitte

Die Agendagruppe thematisiert das Projekt Bahnhof Wien Mitte. Die Aktivitäten der Gruppe ruhen derzeit.

logo agenda

  

Gründung: 2007. Keine Aktivitätten von Mitte 2008 bis Mitte 2012. 

Bei Interesse an der Agendagruppe übermitteln wir Ihnen gerne die aktuellen Protokolle: buero@agenda-wien.at

 

Ausgangslage, Ziele, AkteurInnen

wien_mitteDer Zustand des Bahnhofs Wien Mitte, eines wichtigen Verkehrsknotens Wiens, hat sich mit den Jahren stark verschlechtert. Eine hitzige Diskussion und zahlreiche Proteste durch die Bevölkerung brachten ein stark überarbeitetes Projekt. Die Agendagruppe entstand Anfang 2006 aus Mitgliedern der überparteilichen Stadtbild-Initiative Wien-Mitte und umfasst ca. 14 Personen.

Ziel der Gruppe ist es, in Gesprächen mit VertreterInnen der Gemeinde, des Bezirks, aber auch der Projektentwickler, den ÖBB und den Wiener Verkehrsbetrieben aus der Sicht der BenutzerInnen der Einrichtungen in Wien-Mitte Anregungen zu geben, mögliche Fehlentwicklungen aufzuzeigen und aus ihrer teils jahrzehntelangen Erfahrung mit dem Ort Wien-Mitte einen wertvollen Beitrag zu einer optimalen Entwicklung anzubieten.

 

 

Arbeitschritte

Ein Ziel der Agendagruppe für 2007 war insbesondere die Beseitigung v.a. der sanitären Übelstände in Wien Mitte bis zum tatsächlichen Start der Bauarbeiten. Dazu verfasste die Gruppe einen Brief an den Wiener Bürgermeister, worin sie die Missstände anprangerten und um deren Beseitigung ersuchten. In der Antwort wurde darauf hingewiesen, dass diese Missstände der Grund dafür seien, dass die privaten Besitzer der Liegenschaft keine Sanierung sondern ein neues, modernes und qualitativ hochwertiges Bauwerk mit Geschäften, Büros und einem Hotel errichten wollten. Bezüglich zwischenzeitliche Lösungen wurde das Schreiben der LAG an die zuständige Firma weitergeleitet.

Die weiteren Gesprächsrunden im Frühling 2007 standen ganz unter der drohenden Schließung der Markthalle, wogegen die Agendagruppe stark eintrat. Diese Problematik wurde in den Steuerungsgruppen-Sitzungen immer wieder diskutiert. Im Mai organisierte das Agendabüro ein eigenes Gruppen-Treffen mit den politischen VertreterInnen des Bezirks. Wunsch der Gruppe war die Einrichtung eines runden Tisches gemeinsam mit den Wiener Linien, den ÖBB, dem Bauträger und der Gemeinde Wien. Der Bezirk dagegen bot der LAG eine Teilnahme an einem Unterausschuss des Bauausschusses zum Thema „Wien Mitte“ an. Aus Sicht des Bezirks seien ein runder Tisch und damit ein positiver Dialog unter den GesprächspartnerInnen nicht möglich, da gleichzeitig gerichtliche Verfahren laufen würden. Diesbezüglich standen sich bis Ende 2007 zwei unterschiedliche Positionen gegenüber. Die Agendagruppe kündigte für Jänner 2008 eine Klärung an, ob und unter welchen Rahmenbedingungen sie weiterarbeiten will.

  

Aktivitäten

Eine wesentliche Schwierigkeit ergab sich daraus, dass die Agendagruppe bei ihrem Anliegen die Schließung der Markthalle zu verhindern, vom Bezirk Unterstützung einforderte, unter den politischen Fraktionen des Bezirks aber gleichzeitig ein Streit um dieses Thema ausgebrochen war. Auch auf der Ebene der Steuerungsgruppe war eine Versachlichung der Diskussion kaum möglich. Gleichzeitig handelte es sich um ein Thema, bei dem der Spielraum des Bezirks als sehr eingeschränkt anzusehen ist. Viele Entscheidungen fallen auf gstädtischer Ebene bzw. werden vom Liegenschaftseigentümer getroffen.

Neben terminlichen Schwierigkeiten (ein von der Bezirksvorstehung angebotener Gesprächstermin fand in der Zeit der Sommerpause des Agendabüros statt) erschwerte auch die Tatsache, dass einige VertreterInnen der Agendagruppe gleichzeitig als Mitglieder einer Bürgerinitiative und im Rahmen der „AKTION 21 - PRO BÜRGERBETEILIGUNG“ (Verein zur Wahrung der Interessen der Bürger bei einschneidenden Änderungen in ihrem Umfeld) aktiv waren, die Gespräche. So kam es neben dem Agendaprozess zu einigen Aktionen, die den persönlichen Umgang der AkteurInnen untereinander nach und nach erschwerten.

Offen bleibt die Frage, ob LA21 in ihrem gegenwärtigen Organisationsmodell generell eine geeignete Plattform für derartige als gesamtstädtisch anzusehende Großprojekte darstellt. Gleichzeitig muss darauf hingewiesen werden, dass es sich bei LA21 um einen permanenten Dialog-Prozess handelt. Wenn die gewünschten Formen des Dialogs nicht möglich ist - besonders, wenn von beiden Seiten schwer veränderliche Standpunkte eingenommen werden - ist zu überlegen, ob LA21 das passende Instrument ist.

 

Ausblick

Seit Mitte 2008 ruhen die Aktivitäten der LAG Wien Mitte.Im Septemeber 2012 wurden die Aktivitäten der LAG Wien Mitte wieder aufgenommen.

 

Kontaktperson

Agendabrüro Landstraße

 

Material

Abschlussbericht der Agendagruppe Wien Mitte vom 04.06.2008 

 

 

aktuelle Termine

Zurück zum 3. Bezirk

 

 

 

 

 

 

 

 

Powered by Plone CMS, the Open Source Content Management System

This site conforms to the following standards: