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Sicheres Queren

Sicheres Queren
         
   

 

 
   

Sicheres Queren

   
   

Die AgendaGruppe konnte ihre Ideen weitgehend erfolgreich umsetzen
und hat sich daher im Herbst 2008 aufgelöst.

Fünf hoch motivierte Menschen aus dem Bezirk fanden sich im Herbst 2004 zusammen,
um aufgrund persönlicher Erfahrung und guter Kenntnis der bestehenden Situation
Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit zu erreichen.

Von der Gruppe wurden zwei Bereiche im Bezirk vordringlich bearbeitet:

   
   

Kreuzungsbereich Knotzenbachgasse - Gatterederstraße
Der Knoten Lastenstraße – Knotzenbachgasse – Dirmhirngasse – S-Bahn Station Atzgersdorf liegt im Einzugsgebiet großer Wohnhausanlagen und Schulen. Es begegnen sich hier die Verkehrsströme aus Liesing, über die Dirmhirngasse kommend, und aus Mauer. Dazu kommen die FußgängerInnen (viele SchülerInnen), die von und zur Schnellbahn oder der Linie 66A wollen. Gerade in Spitzenzeiten kam es zu häufigen Staus und gefährlichen Situationen für alle VerkehrsteilnehmerInnen. Da bei der Ankunft einer Schnellbahn die BahnfahrerInnen aus verständlichen Gründen auf keinerlei Verkehrsregeln achten, ist es in diesem Bereich nur durch viel Glück zu keinem größeren Unfall gekommen.

Nach zahlreichen Gesprächen, Arbeitsitzungen und Ortsbegehungen konnte gemeinsam mit dem Bezirk, der MA 46 und der MA 25 eine Lösung gefunden werden, die im Jahre 2007 umgesetzt wurde.

   
   

Ergebnisse:
Endstelle des 66A wurde in die
Gattereder straße direkt vor die
S-Bahnstation verlegt

 

Übergänge für FußgängerInnen
erhielten Mittelinseln

   
 
   


Kreuzungsbereich wurde
verschmälert

 

Leitsystem für sehbehinderte
Menschen wurde eingebaut

   
 
   


Endresstraße / Ecke Mauerer Lange Gasse
In der rückwärts gelegenen Wohnhausanlage Nr. 64 leben 16 Parteien mit 10 (Kleinst) kindern, denen ein gefahrloses Überqueren der stark frequentierten Endressstraße zu den gegenüberliegenden Parkplätzen nicht möglich war. Die Situation (von Atzgersdorf kommend) wird zunächst durch den Rechtsknick der Straßenführung uneinsichtlich – das Überqueren der Straße ist somit immer mit einem uneinkalkulierbaren Risiko verbunden. Zudem werden im Caritasheim „Haus Mauer der Caritas“ (Nr. 64) 36 Personen mit Behinderungen betreut, die täglich in der Früh gebracht und nachmittags wieder mit Kleinbussen abgeholt werden. Weitere 8 Klienten sind in Wohngemeinschaften untergebracht. Das Überqueren mit RollstuhlfahrerInnen im Frühverkehr stellt eine schwierige Situation für alle Beteiligten dar.
Das Ziel war es daher, die Verkehrssicherheit im Bereich Endresstraße / Ecke Maurer Lange Gasse zu erhöhen. Die Gruppe bevorzugte dabei die Errichtung eines Schutzweges, wenn möglich mit einer Lichtsignalanlage. Dieser Wunsch konnte aufgrund verkehrstechnischer und finanzieller Rahmenbedingungen leider nicht erfüllt werden. Dennoch wurden Maßnahmen gesetzt, die ganz wesentlich die Situation entschärft und die Verkehrssicherheit erhöht haben. Die Umsetzung erfolgte in 2 Schritten 2007 und 2008:

   
   

Ergebnisse:
zusätzliche Haltezone für
Behindertentransporte

 

Gehsteigvorziehung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für FußgängerInnen

   
 
   


Umbau der Einmündung
Maurer Lange Gasse in die Endresstraße

       
   
   


Reflexion des Gruppenbetreuers Herbert Bork:

Das Engagement und die Motivation, sich für die Erhöhung der Verkehrssicherheit einzusetzen und gemeinsam an diesem Ziel zu arbeiten, war in der Gruppe von Anfang an hoch. In zahlreichen Arbeitsrunden wurden Ideen entwickelt, Skizzen gezeichnet, Details geplant und schließlich mit den zuständigen Magistratsabteilungen und dem Bezirk auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft. So war es auch für die Mitglieder der Gruppe selbstverständlich, dass ihre ersten Ideen nicht zur Umsetzung gekommen sind, sondern umgeplant werden mussten. Das Verständnis, dass die Umsetzung von Maßnahmen im Straßenraum einiges an Zeit benötigt, musste hingegen erst entwickelt werden. Zu groß war die persönliche Betroffenheit und die damit verbundene Ungeduld. Aber gerade dieser Wille, etwas möglichst rasch ändern zu wollen ist es, das den Erfolg schlussendlich sicher stellt und zu diesem erfolgreichen Ergebnis führte.

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