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Grünplan 23

Gruenplan 23
         
   

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Grünplan 23

   
   

Ziele

Dem Grünraum Stimme verleihen!
Das ist das vorrangige Ziel der AgendaGruppe Grünplan23. In den letzten Jahren wurde der einstmals grüne Randbezirk vor allem auf Kosten der landwirtschaftlichen Nutzflächen und der Ruderalflächen ("G`stetten") stark verbaut. Ein koordinierter Grünraumplan für den 23. Bezirk fehlt.

Die AgendaGruppe Grünplan 23 hat ein für den 23. Bezirk wichtiges Thema, den Grünraum und die grünen Potenziale, aufgegriffen und im Laufe der Jahre intensiv bearbeitet.Eine generelle bezirksweite Grünplanung ist im Wiener Planungsrecht in dieser Form nicht vorgesehen, trotzdem hat die Gruppe mit sehr viel Engagement einen Grünplan mit grünen Vernetzungselementen für den Bezirk erstellt. Die Debatte zu diesem Thema wurde mit spannenden Diskussions- und Vortragsveranstaltungen ergänzt. Es gab laufend Gespräche mit VertreterInnen des Bezirks- und der Stadtverwaltung, um alle mit dem Thema befassten Personen in die Diskussion einzubinden und damit dem Grün im Bezirk mehr Stimme zu verleihen. 2007 entwickelte sich aus der Gruppe eine Untergruppe zum Thema Radwege im Bezirk (vgl. Projektgruppe Rad).Ein sehr engagiertes Kernteam setzt sich immer wieder intensiv für die Weiterbearbeitung der Themen ein und hat somit einem im 23. Bezirk weniger Vordergrund stehenden Thema zu mehr Präsenz verholfen.

   
   


Aktivitäten von 2005 – 2009

2009
Exkursion mit der AgendaGruppe Interkulturelles Zusammenleben in den Maurer Wald

 


Exkursion Maurer Wald


Eröffnungsfest des Spielplatzes Anton-Heger Platz


Produktion des Filmes "23 Grüntöne"


Diskussionsveranstaltung "Zuviel Grau im Grünen Bereich?"


Atzgersdorfer Friedhofsgründe

   

2008
• Diskussionsveranstaltung zum Radwegekonzept Liesing im Dezember mit Bürovorsteher Wolfgang Ermischer, Siegi Lindenmeyer, Gemeinderat, 9. Bezirk- Alsergrund, Dieter Beran, Bezirksrat, 13. Bezirk Hietzing und Dr. Constantien Cazan, ARGUS
• Diskussion mit BV Manfred Wurm und Vertretern der MA 21B über den Vorschlag der Gruppe zur Atzgersdorfer Heide und Entwicklung einer Stellungnahme zum Entwurf des Flächenwidmungsplans
• Gespräch mit BV Manfred Wurm, DI Karl Glotter MA 18 und DI Volkmar Pamer MA 21B über mögliche Einbindungen des Grünplans in die Entwicklung des Bezirks
• Gespräche mit der MA 18, DI Thomas Berger, Bürovorsteher Wolfgang Ermischer und DI Erich Hermann MA 46 über das Radwegekonzept
• Organisation einer Radexkursion zu den Agendaprojekten im Bezirk
• Entwicklung einer Stellungnahme zum Entwickungsgebiet in der Wiesen-Süd
• Eröffnungsfest des Spielplatzes Anton-Heger Platz im Rahmen des Nachbarschaftstages. Die Umgestaltung wurde von Müttern vor Ort angeregt.

 
   

2007
• Verfeinern des Grünplans 23
• Entwicklung detaillierter Vorschläge für einzelne Grünflächen im Bezirk
• mehrere Diskussionen mit BV Manfred Wurm und VertreterInnen der Parteien über den Grünplan 23
• mehrere Diskussionen mit Bürovorsteher Wolfgang Ermischer, dem Radwegkoordinator der MA 18, DI Thomas Berger und Erich Hermann, MA 46 über das Radwegekonzept
• Präsentation des Radwegekonzeptes Liesing in der Verkehrskomissionssitzung im Oktober
• Entwicklung, planliche Darstellung und fotografische Dokumentation des Radwegekonzeptes Liesing
• Präsentation des Grünplans 23 im November in der Bezirksentwicklungskomission
• Präsentation des Films „23 Grüntöne“ beim Volxkino auf der Zirkuswiese in Alt Erlaa
• Erste Diskussion über eine mögliche Umgestaltung des Kleindkinderspielplatzes Anton-Heger-Platz mit Bürovorsteher Wolfgang Ermischer und Herrn Wagner, MA 42

 
   

2006
• Fertigstellung des Flächenkataster
• Analyse der grünen Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Flächen
• Produktion des Films „23 Grüntöne“ im Oktober
• Vertiefte Bearbeitung des Grünplan 23
• Diskussionsveranstaltung im Juni „Grünen Wind ins Industriegebiet“
mit DI Elfriede Heinrich MA 21B und Ing. Rainer Holzer, WWFF
• Agendawoche im September im Kaufpark Alt Erlaa: „Grüne Träume im Bezirk“

 
   

2005
• Suche nach grünen Potenzialen im Bezirk
• Beschreibung der einzelnen Flächen
• Diskussionsveranstaltungen im Juni „Zuviel Grau im Grünen Bereich?“
mit BV Manfred Wurm, DI Karl Glotter, MA 18, DI Elfriede Heinrich MA 21B, Andreas Baur, Global 2000, DI Christof Anderle, Wien Süd über möglich Flächen zur Naherholungsnutzung in Liesing, insbesondere zwischen Südbahn und U-6
• Exkursion mit VetreterInnen der MA 18, Merfachnutzung zu möglichen grünen Potenzialen im Bezirk im Herbst

 
   


Leitbilder der Gruppe

Für die Agendagruppe Grünplan 23 ist das Vorhandensein von ausreichend Grünraum ein wichtiger Indikator für die Lebensqualität und Wohnzufriedenheit im Bezirk. Der Trend, dass vor allem junge Familien in Richtung Stadtrand und Stadtumland ziehen und generell der Wunsch nach einem eigenen Garten sehr groß ist, zeigt, dass die Agendagruppe mit ihren Zielen auch jene einer sehr breiten Allgemeinheit vertritt. Diesen Wunsch nach einem privaten Stückchen Grünland kann sich aber nicht jede/r erfüllen und so sind allgemein zugängliche öffentliche Grünflächen als Erholungsraum und Treffpunkt für soziale Kontakte mindestens genauso wichtig. Leider hat der Grünflächenanteil in Liesing aufgrund zunehmender Verbauung in den letzten Jahren drastisch abgenommen. Die Agendagruppe Grünplan 23 hat es sich zur Aufgabe gemacht auf diesen Umstand öffentlich hinzuweisen. Dies geschah in diversen öffentlichen Diskussionsveranstaltungen und Vorträgen. Auch ein kleiner Filmbeitrag dazu wurde geschaffen. Als Gegenmaßnahme fordert die Agendagruppe Grünplan 23 ein sogenanntes Grünflächenmanagement seitens der Stadt. Zur Veranschaulichung des Flächenverbrauchs wurde ein Plan mit den letzten noch vorhandenen zusammenhängenden großen Freiflächen und einem Netzwerk kleinerer und mittlerer Grünflächen erstellt. Die Schnelligkeit mit der die Flächen schwinden und der rapide Flächenverbrauch lässt sich allein schon dadurch veranschaulichen, dass einige auf dem Plan festgehaltenen Flächen gar nicht mehr als Grünflächen vorhanden sind. Erreicht werden konnte, dass die Agendagruppe in verschiedenen Raumordnungsverfahren vor dem Beschluss neuer Bebauungspläne beigezogen wurde. Seitens des Bezirks und der Stadt wird die Bereitschaft bekundet, bei Neubebauungen mindestens auf einem Drittel der zu bebauenden Fläche öffentlich zugängliche Grünflächen zu schaffen bzw. zu erhalten.Der Idealzustand, also sozusagen das Paradies der Gruppe im Bezirk wäre ein Bezirk mit großen zusammenhängenden Erholungsflächen und ausreichend intaktem Naturraum sowie ein attraktives Wegenetz, das dazu einlädt auf das Auto zu verzichten. Der öffentliche Raum soll wieder ein Raum der Begegnung werden, wo man/frau gerne verweilt um sich mal kürzer, mal länger dem allgemeinen Zeitdruck zu entziehen.

 

Die Gruppe Grünplan 23 wurde inzwischen erfolgreich beendet.
Ihre Aktivitäten ruhen derzeit.

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