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kunst findet stadt

Kunst findet stadt
         
   

 

 
   

Kunst findet stadt

   
   

Aus der Projektidee Kunst an der Liesing entstand eine sehr aktive AgendaGruppe, die sich unter dem Titel "Kunst in Liesing" das Ziel gesetzt hat, durch ästhetische Gestaltung des Bezirkes Kunst und Kultur im Alltag zu präsentieren. Ein erklärtes Ziel dieser Agenda Gruppe ist die Einrichtung der Kunstmeile Liesing. Entlang der Liesing sollen Kunstobjekte durch den Kontrast von Kunst und Natur, Kommunikation, Diskussion, Aktion und Interaktion unterschiedliche Akzente setzen. Die Kunstmeile wird als offenes Gesamtkonzept verstanden, das Entwicklungen und Möglichkeiten zur Mitgestaltung zulässt.

   
   

Wohlfühlweg
Das erste umgesetzte Projekt der Kunstgruppe - der Wohlfühlweg - bildet den Ausgangspunkt der Kunstmeile. Im Bereich zwischen Osrambrücke und Wohnpark Alt Erlaa, entlang der Liesing, entstand aus Sandsteinen ein Ort zum Verweilen, Entspannen und Entdecken. Natursteine wurden von der Kunstgruppe bearbeitet und vor Ort in Kunstobjekte verwandelt. Ein sichtbares und bleibendes Zeichen konnte gesetzt werden. Interessierte Menschen des Bezirkes sowie Passantinnen und Passanten machten mit und fanden eine Möglichkeit zum Aus-tausch bei dem gleichzeitig stattfindenden Agenda-Frühstück. Dieses Kunstprojekt wurde durch den unermüdlichen Einsatz der Gruppenmitglieder sowie mit Unterstützung der MA 45 (Wasserbau), des Steinbruchs Lindabrunn sowie des Bezirkes umgesetzt. Als "Reprise" seien hier noch einmal die aktiven Künstlerinnen und Künstler genannt: Eduard Diem, Werner Frenzl, Margarete Fujii-Zelenak, Arno Hirtler, Brigitte Jicha, Gerhard Laber, Mike Müller, Angelika Rattay, Petra Waldek.

 
   

BaumArt
Die Agendagruppe wollte an den Erfolg anknüpfen und die Kunstmeile weiterführen. Im November 2005 beschloss die Gruppe ein weiteres Projekt entlang der Liesing umzusetzen und einigte sich auf das Projekt „BaumArt“: unbearbeitete Baumstämme wurden von den einzelnen Mitwirkenden in Kunstobjekten verwandelt. Am 14. Oktober 2006 konnte der zweite Teil der Kunstmeile feierlich eröffnet werden. Holz als lebendig gewachsener Rohstoff der Natur fordert geradezu eine Bearbeitung mit Werkzeug und Farbe. Aus rohen Holzstämmen sind Kunstobjekte entstanden. Kunstobjekte, welche die Passantinnen und Passanten anregen sich der Kunst einen Schritt zu nähern.
Hinter dem Wohnpark Alt Erlaa in der Nähe der Osrambrücke sind die sechs Kunstwerke aufgestellt. Die Werke bilden einen wertvollen künstlerischen Beitrag und Blickfang für die Benützer-Innen der Grünflächen entlang der Liesing.
Zu den Künstlerinnen und Künstler der Gruppe gehören: Gerald Dannbauer, Brigitte Jicha, Arnold Nobis, Angelika Rattay, Erwin Träger und Petra Waldek.
Dieses Projekt wurde durch den unermüdlichen Einsatz der Gruppenmitglieder sowie mit Unterstützung der MA 45 (Wasserbau), der Firma STIHL, der Firma Adler Lacke, sowie des Bezirkes umgesetzt.

 
   

Stahl(H)art
Die Agendagruppe schmilzt zusammen, arbeitet immer eigenständiger und ein weiteres Projekt entsteht: StahlHart. Der nächste Meilenstein ist aus Alteisen entstanden. Aus Alteisen Kunstwerke gestalten wurde zu einer besonderen Herausforderung.
Im Sommer 2007 wurde geschnitten, gelötet, gebogen und geschweißt. Das Resultat kann in der Nähe der Gerberbrücke bestaunt werden. Sechs Alteisen-Skulpturen säumen die Liesing und regen zum Nachdenken an.
Folgende Werke stellen nun den dritten Teil der Kunstmeile Liesing dar:
• AmEisen im Recycling Kreis
• Unsichtbare Schönheit
• Das Unbewusste
• Karambol-age
• Der Radfahrer
• Madame Rouge mit Hund Doggie
Auch dieses Projekt wurde mit einem Fest und Live-Musik eröffnet und dem Bezirk übergeben.
Die mitwirkenden Künstler/innen waren: Gerald Dannbauer, Brigitte Jicha, Angelika Rattay, Jenny Rattay, Frank Rattay, Erwin Träger und Petra Waldek
Soweit es ging, entstanden alle Skulpturen aus Alteisen, gespendet von der Firma Kogler-Hübl Recycling GmbH. Das Buffet wird von den Firmen Mann und Radatz sowie von der Agenda 21 gesponsert. Die MA 45 unterstützt die Gruppe bei der Aufstellung der Objekte in bewährter Weise.

 
   

DER MeilenSTEIN
Eine Skulptur aus Beton - ein ökologischer Baustoff – in dunkelrotem Mantel steht seit Herbst 2011 an der Kunstmeile Liesing. Genauer gesagt, steht der MeilenSTEIN am Liesingbach im Bereich Riegermühle – kurz bevor der Liesingbach unter der Brunner Straße verschwindet.
Der MeilenSTEIN unterstreicht einerseits durch sein Material sowie das fließende, wellenförmige Relief die Nähe zur Natur und wird andererseits durch seine Gestalt zu einem Kunst-Werk. Natur und Kunst fließen ineinander.
Gemeinsam mit der Firma Lafarge Beton GmbH konnte eine eigene Rezeptur entwickelt werden, die sich für ein solches Unterfangen besonders eignet.
Dem Ziel Kunst im Alltag sichtbar werden zu lassen und allen Bewohner/innen des Bezirkes einen freien Zugang zu Kunst zu ermöglichen wurde mit der Kunstmeile schrittweise erfüllt und der MeilenSTEIN fügt sich wunderbar in die Kunstmeile ein. Er soll die Kunstmeile akzentuieren und die „Meile“ markieren. Es braucht dafür einen starken und gewichtigen Stein – eine Stein der die Meile auch wirklich darstellen kann.
Der Entwurf stammt vom Künstler Gerald Dannbauer. Mitgewirkt haben die Künstler/innen: Gerald Dannbauer, Erwin Träger, Angelika Rattay und Frank Rattay.

  meilenstein
         
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